Mit seinem 1958 erschienenen Werk Aesthetics legte der amerikanische Philosoph Monroe C. Beardsley in der noch jungen analytischen Philosophie den Grundstein für die Auseinandersetzung mit der philosophischen Ästhetik. Der jüngst bei Velbrück Wissenschaft erschienen Band »Was sind ästhetische Objekte?« liefert erstmals eine deutsche Teilübersetzung des ersten Abschnittes von Beardsleys umfangreicher Studie. Mit Luca Viglaloro spricht Herausgeber und Übersetzer Alexander Averhage für das Velbrück Magazin über Bedeutung und Aktualität von Beardsley Werk. WEITERLESEN
Schlagwort: Ästhetik
Musikalische Zeit. Eine Skizze
Auch die Musik läuft in der Zeit ab. Das ist banal. Aber die Frage, wie dies geschieht, wie also die Musik mit der Zeit umgeht, wie sie sie gestaltet, ist weitaus weniger trivial. Ferdinand Zehentreiter geht ihr in seinem Beitrag für das Velbrück Magazin nach. Der Aufsatz stellt eine Skizze dar von Überlegungen, die in seinem Buch »Musikalische Zeit. Eine relativitätstheoretische Perspektive« (Velbrück Wissenschaft, 2025) eingehender entfaltet werden. WEITERLESEN.
»A picture of a picture is a strange thing and it brings up a lot of contradictions …«. Intermedia als pansemiotisches Phänomen
Von Kunstwerken, die sich keinem Medium eindeutig zuordnen lassen, geht eine besondere Faszination aus. Für das Velbrück Magazin stellt Nina Ort, die bei Velbrück mit Wie wir Ideen klar machen eine Einführung in Charles Sanders Peirce’ Zeichentheorie veröffentlicht hat, Beispiele intermedialer Kunst vor und erklärt anhand der Peirce’schen Semiotik, worin das Überschüssige solcher Werke besteht, die sich – wie die Appropriation Art – weder auf eines noch auf mehrere Medien beschränken, sondern als pansemiotische Phänomene beschreiben lassen. WEITERLESEN
Ist Musik eine Sprache der Gefühle?
Musik als Sprache zu verstehen, ist in der Musiktheorie seit langem üblich. Analogien zur Grammatik und Satzstruktur, zu Rhetorik und Gestik, Schrift und Verbalsprache drängen sich auf. Trotzdem ist der Vergleich nicht unproblematisch. Für das Velbrück Magazin schlüsselt Ferdinand Zehentreiter die Schwierigkeiten der These über die Vergleichbarkeit von Musik und Sprache mit Blick auf ihre historische Genese auf. WEITERLESEN
Nach dem Boom. Möglichkeiten einer Soziologie des Bildes
Im Angesicht der alltäglich anzutreffenden Entkoppelung von Bild und Faktizität, einhergehend mit der Über-Ästhetisierung der (digitalen) Lebenswelt, vergleicht Ingo Meyer (der bei Velbrück Wissenschaft bereits Georg Simmels Ästhetik veröffentlichte) verschiedene Ansätze zur Soziologie des Bildes – und zieht Bilanz: Wo reicht die Theorie aus und wo ist sie vor allem noch ungenügend? WEITERLESEN
