Politische Nachbarschaftlichkeit – zerstört und wiederherzustellen?

Gelingende Nachbarschaft ist eine Grundbedingung gemeinschaftlichen Zusammenlebens. Dass sie verraten werden kann, zeigt gleichwohl der Blick in die Geschichtsbücher. Nach der Machtergreifung der Nationsozialisten erlebten die deutschen Juden seitens ihrer Mitbürger einen Bruch mit dem Prinzip der Nachbarschaftlichkeit, der sich bis heute jeder Vorstellungskraft entzieht. Als Folge dieser völligen »Nachbarlosigkeit« entstand der Staat Israel, der wiederum sich heute im anhaltenden Konflikt mit seinen Nachbarn befindet. Vor diesem Hintergrund fragt Burkhard Liebsch für das Velbrück Magazin, wie in Rekurs auf Martin Buber die Spielräumen der Nachbarschaft heute gedacht werden können, insbesondere in Israel/Palästina. WEITERLESEN

Selbstanzeige: Das Recht des eigenen Erlebnisses

Das Recht zu entscheiden, ob es frei ist, liegt allein beim Individuum. Diese These entwickelt Konrad Steinhäuser durch einen Vergleich der Freiheitsbegriffe Arnold Gehlens, Axel Honneths und Isaiah Berlins in seinem neuen Buch Das Recht des eigenen Erlebnisses. Im Velbrück Magazin erklärt er, wie das Phänomen der Freiheit im Ausgang vom Erlebnis des Einzelnen zu beschreiben ist, ohne einer Anthropologie der Haltlosigkeit oder der Vermengung mit anderen Werten nachzugeben. WEITERLESEN

Politische Welt und politische Theorie– im Zeichen der Gewalt

Die Gegenwart ist von einer Vielzahl von einschneidenden Ereignissen und Herausforderungen geprägt. Durch die weltweite Fluchtbewegungen zum Beispiel werden zahlreiche Menschen einer Verlassenheit, Weltlosigkeit und Ausgrenzung ausgesetzt. Welche Aufgabe hat das Politische in dieser von Gewalt geprägten Welt? Wie muss poltische Theorie folglich heute gedacht werden? Für das VELBRÜCK MAGAZIN geht Burkhard Liebsch diesen Fragen … Politische Welt und politische Theorie– im Zeichen der Gewalt weiterlesen