Das Bühnenbild der Weimarer Republik im Rheinland

Die Zeit der Weimarer Republik wirkt sozial, politisch und kulturell bis heute nach. Das gilt auch für das Theater. Dieses hatte zwischen 1919 und 1933 völlig neue Impulse erfahren, die noch gegenwärtige Bühnenproduktionen prägen. Das gilt auch für das Bühnenbild. Dessen Entwicklung in der Weimarer Zeit hat Fida Soubaiti in ihrer im Verlag von Hase & Koehler erschienenen Studie »Das Bühnenbild der Weimarer Republik im Rheinland« erforscht. Für das Velbrück Magazin fasst sie einige Ergebnisse ihrer Arbeit zusammen.

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Tote Theoretiker. In der Scherbenwelt der Großtheorien

»Theoretiker sterben. Theorien ebenso. Selten geschieht beides gleichzeitig. Und doch gibt es eine Beziehung, eine seltsame Verbindung von Körper und Theorie«, schreibt Felix Keller, Autor der zweiteiligen Studie Anonymität und Gesellschaft (erschienen bei Velbrück Wissenschaft: Teil I (2021), Teil 2 (2022)), im Velbrück Magazin. In seinem Beitrag geht er der Krise – oder gar dem Ende? – soziologischer Großtheorien nach. Weiterlesen.

Velbrück Wissenschaft Podcast Folge 7 | »Philosophieren in der Diktatur« mit Sarhan Dhouib

Welche kritische Funktion hat die Philosophie in autoritär regierten Staaten? Welche Bedeutung hat erlittenes Unrecht für die Philosophie? Wie verhalten sich historische Erfahrung und die Erfahrung des Denkens zueinander? Diesen Fragen geht der Band Philosophieren in der Diktatur nach, den Sarhan Dhouib bei Velbrück Wissenschaft herausgegeben hat. Im VELBRÜCK WISSENSCHAFT PODCAST stellt er den Band vor. Weiterlesen.

Velbrück Wissenschaft Podcast Folge 6 | »Generative Realitäten« mit Davor Löffler

Die Menschheit befindet sich zu Beginn des 21. Jahrhunderts zweifellos an der Schwelle zu einem neuen Zeitalter. Entwicklungen wie die globale Vernetzung, die Algorithmisierung und Datafizierung, die Industry 4.0 und die NBIC-Technologien markieren den Übergang von der Moderne zur ›Technologischen Zivilisation‹. Es stehen jedoch keine konkreten Kriterien zur Bestimmung dieser Geschichtsphase bereit, geschweige denn Ansätze zur Antizipation der einhergehenden Transformationen. Die zu entwickeln ist umso wichtiger, als unser Denken und Handeln weiter in der Moderne und damit in den Pfadabhängigkeiten feststeckt, auf die letztlich auch der menschgemachte Klimawandel zurückzuführen ist. Davor Löffler hat in seinem Buch Generative Realitäten Antworten darauf gegeben, wie die Technologische Zivilisation begriffen werden kann. Im VELBRÜCK WISSENSCHAFT PODCAST stellt er seine großangelegte Studie vor. Weiterlesen.

Der Dritte. Zur Theorieinnovation in der Sozialontologie

»Fast alles, was sozial geschieht, geschieht unter der Beobachtung Dritter.« (Jürgen Kaube) Was also ändert sich schlagartig und fundamental, wenn in eine soziale Beziehung zwischen Ich und Du, zwischen Ego und Alter ego »der/die Dritte« eintritt? Prof. Dr. Joachim Fischer erläutert im Velbrück Magazin die Figur und Funktion der »dritten Person« innerhalb der Sozialontologie. Seine Studien zum Thema sind im gerade erschienenen Buch Tertiarität. Studien zur Sozialontologie zusammengefasst. Weiterlesen.

Agon. Über das Politische der Kunst

Engagierte Kunst vs. L’art pour l’art – die documenta fifteen hat auch diesen – ohnehin niemals beigelegten – Streit neu entfacht. Muss Kunst politisch und gesellschaftlich Stellung nehmen oder soll sie sich selbst genügen? Adorno hat hier (in Auseinandersetzung mit Sartre) einige Argumente geltend machen können, die über diese starre Dichotomie hinausweisen. In seinem Beitrag für das Velbrück Magazin zeigt Ferdinand Zehentreiter (gerade ist bei Velbrück Wissenschaft von ihm erschienen: Operation und Ereignis), dass es nicht nur der Arbeit am Begriff der Kunst bedarf, sondern auch am Begriff der Politik, um die autonome künstlerische Artikulation politischer Erfahrungen unrestringiert erfassen zu können. Weiterlesen.

Velbrück Wissenschaft Podcast Folge 5 | »Neue Normalität« mit Jörn Ahrens

Lockerungen, Sommerwelle, Boosterimpfungen, Maßnahmenpakete – Corona und kein Ende. Der Ausnahmezustand scheint zur gesellschaftlichen Routine geworden. Bereits früh in der Pandemie wurde dafür das Schlagwort einer »neuen Normalität« gefunden. Doch was bezeichnet diese Chiffre? Eine Art Zwischenzeit? Oder doch den Korridor zu einem neuen sozialen Zustand, über den noch kaum belastbares Wissen vorliegt? Diesen Fragen ist Prof. Jörn Ahrens in seinem Buch Neue Normalität nachgegangen, das er in dieser Episode des Velbrück Wissenschaft Podcasts vorstellt. Weiterlesen.

Die Instagram(m)atisierung des Geschmacks

Lesegewohnheiten ändern sich mit dem Medium, sie erfordern einen eigenen Zugriff auf das Rezipierte. Deutlich wird das am Hypermedium Smartphone, das heute eine »agency« ermöglicht, die Sinnesdaten in rasender Geschwindigkeit erschafft, sendet, empfängt, berechnet und sie auf dem Interface seiner User:innen als Post innerhalb eines Feeds in Erscheinung treten lässt. Welche Bedingungen gegeben sein müssen, damit wir uns zu mündigen User:innen erziehen können und uns nicht in der Schnelligkeit der Posts verlieren, fragt Patricia A. Gwozdz (zuletzt bei Velbrück Wissenschaft erschienen: Homo academicus goes Pop) in ihrem Beitrag für das Velbrück Magazin. Darin untersucht sie »Die Instagram(m)atisierung des Geschmacks« und skizziert ausgehend von Walter Benjamin eine »Kritik der digitalen Urteilskraft im Zeitalter ihrer algorithmischen Reproduzierbarkeit.« Weiterlesen.