Auf welche Weise kann Philosophie dazu beitragen, Werke der bildenden Kunst den Menschen näherzubringen? Was kann die Kunstvermittlung von der Philosophie lernen? Und was kann die Philosophie über sich selbst lernen, wenn sie sich mit Kunstwerken konfrontiert, die ihren Ausdruck gerade nicht im Medium der Philosophie, nämlich der Sprache, finden? Diesen Fragen geht Xiao Xiao in ihrem Beitrag für das v. Hase & Koehler-Magazin nach. Xiao hat im Verlag v. Hase und Koehler zuletzt ihre Studie über Philosophie und Künste Ostasiens im Werk von Günther Uecker veröffentlicht.
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Autor: Velbrück
documenta 15. Gut gemeint, oder? Postskriptum (2) zu Die Welten der documenta
Am 25. September 2022 endete die documenta fifteen in Kassel. Zur skandalumwitterten Kunstschau präsentiert das Velbrück Magazin – im Anschluss an den von Paul Buckermann herausgegebenen Band Die Welten der Document – einen Rückblick in Form eines dreiteiligen Postskriptums. Die zweite Reflexion legen Christine Magerski und David Roberts vor. Zuvor hatte Paul Buckermann den Anfang gemacht. Es folgt ein Beitrag von Cheryce von Xylander. Weiterlesen.
War die documenta fifteen ein Erfolg? Editorisches Postskriptum zu Die Welten der documenta
Am 25. September 2022 endete die documenta fifteen in Kassel. Ein halbes Jahr später ist die skandalgeschüttelte Kunstschau noch längst nicht aus der öffentlichen Debatte verschwunden. Bewahrheitet hat sich damit jedenfalls, dass »das Weltkunstereignis documenta immer wieder selbst prominenter Gegenstand zahlreicher Debatten sowie Projektionsfläche widersprüchlicher Interessen« ist, wie es im Klappentext des Bandes Die Welten der documenta heißt, den Paul Buckermann bei Velbrück Wissenschaft herausgegeben hat. Grund genug für eine Rückschau, die das Velbrück Wissenschaft Magazin in Form eines dreiteiligen Postskriptums präsentiert: Den Anfang macht Herausgeber Paul Buckermann, es folgen Beiträge von Christine Magerski und David Roberts sowie von Cheryce von Xylander.
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Das Bühnenbild der Weimarer Republik im Rheinland
Die Zeit der Weimarer Republik wirkt sozial, politisch und kulturell bis heute nach. Das gilt auch für das Theater. Dieses hatte zwischen 1919 und 1933 völlig neue Impulse erfahren, die noch gegenwärtige Bühnenproduktionen prägen. Das gilt auch für das Bühnenbild. Dessen Entwicklung in der Weimarer Zeit hat Fida Soubaiti in ihrer im Verlag von Hase & Koehler erschienenen Studie »Das Bühnenbild der Weimarer Republik im Rheinland« erforscht. Für das Velbrück Magazin fasst sie einige Ergebnisse ihrer Arbeit zusammen.
WeiterlesenTote Theoretiker. In der Scherbenwelt der Großtheorien
»Theoretiker sterben. Theorien ebenso. Selten geschieht beides gleichzeitig. Und doch gibt es eine Beziehung, eine seltsame Verbindung von Körper und Theorie«, schreibt Felix Keller, Autor der zweiteiligen Studie Anonymität und Gesellschaft (erschienen bei Velbrück Wissenschaft: Teil I (2021), Teil 2 (2022)), im Velbrück Magazin. In seinem Beitrag geht er der Krise – oder gar dem Ende? – soziologischer Großtheorien nach. Weiterlesen.
Velbrück Wissenschaft Podcast Folge 7 | »Philosophieren in der Diktatur« mit Sarhan Dhouib
Welche kritische Funktion hat die Philosophie in autoritär regierten Staaten? Welche Bedeutung hat erlittenes Unrecht für die Philosophie? Wie verhalten sich historische Erfahrung und die Erfahrung des Denkens zueinander? Diesen Fragen geht der Band Philosophieren in der Diktatur nach, den Sarhan Dhouib bei Velbrück Wissenschaft herausgegeben hat. Im VELBRÜCK WISSENSCHAFT PODCAST stellt er den Band vor. Weiterlesen.
Über die Sprache, die Welt und die Plagiate
Velbrück-Wissenschaft-Autor Stefan Weber ist auch als »Plagiatsjäger der Wissenschaft« bekannt. Im Interview mit Jochen Zenthöfer, freier Journalist der F.A.Z. und Buchautor, spricht er über sein neues Buch »Radikaler Lingualismus. Von Wittgenstein zu Mitterer und einer neuen Philosophie« sowie seine Motivation, Wissenschaftsbetrüger zu überführen. Weiterlesen.
Velbrück Wissenschaft Podcast Folge 6 | »Generative Realitäten« mit Davor Löffler
Die Menschheit befindet sich zu Beginn des 21. Jahrhunderts zweifellos an der Schwelle zu einem neuen Zeitalter. Entwicklungen wie die globale Vernetzung, die Algorithmisierung und Datafizierung, die Industry 4.0 und die NBIC-Technologien markieren den Übergang von der Moderne zur ›Technologischen Zivilisation‹. Es stehen jedoch keine konkreten Kriterien zur Bestimmung dieser Geschichtsphase bereit, geschweige denn Ansätze zur Antizipation der einhergehenden Transformationen. Die zu entwickeln ist umso wichtiger, als unser Denken und Handeln weiter in der Moderne und damit in den Pfadabhängigkeiten feststeckt, auf die letztlich auch der menschgemachte Klimawandel zurückzuführen ist. Davor Löffler hat in seinem Buch Generative Realitäten Antworten darauf gegeben, wie die Technologische Zivilisation begriffen werden kann. Im VELBRÜCK WISSENSCHAFT PODCAST stellt er seine großangelegte Studie vor. Weiterlesen.
Der Dritte. Zur Theorieinnovation in der Sozialontologie
»Fast alles, was sozial geschieht, geschieht unter der Beobachtung Dritter.« (Jürgen Kaube) Was also ändert sich schlagartig und fundamental, wenn in eine soziale Beziehung zwischen Ich und Du, zwischen Ego und Alter ego »der/die Dritte« eintritt? Prof. Dr. Joachim Fischer erläutert im Velbrück Magazin die Figur und Funktion der »dritten Person« innerhalb der Sozialontologie. Seine Studien zum Thema sind im gerade erschienenen Buch Tertiarität. Studien zur Sozialontologie zusammengefasst. Weiterlesen.
Agon. Über das Politische der Kunst
Engagierte Kunst vs. L’art pour l’art – die documenta fifteen hat auch diesen – ohnehin niemals beigelegten – Streit neu entfacht. Muss Kunst politisch und gesellschaftlich Stellung nehmen oder soll sie sich selbst genügen? Adorno hat hier (in Auseinandersetzung mit Sartre) einige Argumente geltend machen können, die über diese starre Dichotomie hinausweisen. In seinem Beitrag für das Velbrück Magazin zeigt Ferdinand Zehentreiter (gerade ist bei Velbrück Wissenschaft von ihm erschienen: Operation und Ereignis), dass es nicht nur der Arbeit am Begriff der Kunst bedarf, sondern auch am Begriff der Politik, um die autonome künstlerische Artikulation politischer Erfahrungen unrestringiert erfassen zu können. Weiterlesen.
