Die Rolle der Forschenden im Kontext ethnographischer Studien ist vielfach zum Objekt methodologischer Reflexionen geworden. In Anush Yeghiazaryans Studie Mythos und Identität wird sie diskutiert im Kontext von Diaspora und persönlicher Sozialisation. Für das Velbrück Magazin schreibt die Autorin – in Armenien geboren und aufgewachsen, an deutschen Universitäten tätig, über armenische Gemeinden in Österreich, Armenien und Iran forschend – über ihre Erfahrungen mit der wachsenden/abnehmenden Distanz oder Nähe zur eigenen und zu fremden (Wissenschafts-)Kulturen, die sie im Prozess der Forschung gemacht hat. Weiterlesen.
