Eine an den Problemfeldern ›Sprache‹ und ›Darstellung‹ orientierte Interpretation von Hegels »Phänomenologie des Geistes«

In seiner jüngst bei Velbrück Wissenschaft erschienenen Studie Sprache und Darstellung der Phänomenologie des Geistes arbeitet Simon Waskow detailliert heraus, dass Hegels Phänomenologie des Geistes eine komplexe Theorie der Sprache enthält, die sich durch alle Teile seiner Schrift zieht und ein Kernmoment in deren Programm einer situierten, kritischen Darstellung des erscheinenden Wissens bildet. Für das Velbrück Magazin fasst der Autor seine Studie in Grundzügen zusammen. Weiterlesen.

Was sehen wir, wenn wir in den Nachthimmel schauen?

Es gibt keinen unverstellten Blick auf die Sterne. Das hat nicht nur mit wolkenverhangenen Nächten oder der Lichtverschmutzung vor allem in den stets hell erleuchteten Städten zu tun. Auch unser Wissen über das Firmament prägt die Art und Weise, wie wir die Himmelskörper verstehen. Peter Fischer hat dies in seiner jüngst bei Velbrück Wissenschaft erschienenen Studie »Kosmos und Gesellschaft« für die in der Frühen Neuzeit aufkommenden Sozialwissenschaften gezeigt. Was die soziale Konventionen für unserer Perspektive auf die Sterne bedeuten und wie der Himmel uns als Projektionsfläche dient, umreißt er in einem kurzen Text für das Velbrück Magazin. Weiterlesen.

Philosophie und Kunstvermittlung. Eine Selbstreflexion

Auf welche Weise kann Philosophie dazu beitragen, Werke der bildenden Kunst den Menschen näherzubringen? Was kann die Kunstvermittlung von der Philosophie lernen? Und was kann die Philosophie über sich selbst lernen, wenn sie sich mit Kunstwerken konfrontiert, die ihren Ausdruck gerade nicht im Medium der Philosophie, nämlich der Sprache, finden? Diesen Fragen geht Xiao Xiao in ihrem Beitrag für das v. Hase & Koehler-Magazin nach. Xiao hat im Verlag v. Hase und Koehler zuletzt ihre Studie über Philosophie und Künste Ostasiens im Werk von Günther Uecker veröffentlicht.

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documenta 15. Gut gemeint, oder? Postskriptum (2) zu Die Welten der documenta

Am 25. September 2022 endete die documenta fifteen in Kassel. Zur skandalumwitterten Kunstschau präsentiert das Velbrück Magazin – im Anschluss an den von Paul Buckermann herausgegebenen Band Die Welten der Document – einen Rückblick in Form eines dreiteiligen Postskriptums. Die zweite Reflexion legen Christine Magerski und David Roberts vor. Zuvor hatte Paul Buckermann den Anfang gemacht. Es folgt ein Beitrag von Cheryce von Xylander. Weiterlesen.

War die documenta fifteen ein Erfolg? Editorisches Postskriptum zu Die Welten der documenta

Am 25. September 2022 endete die documenta fifteen in Kassel. Ein halbes Jahr später ist die skandalgeschüttelte Kunstschau noch längst nicht aus der öffentlichen Debatte verschwunden. Bewahrheitet hat sich damit jedenfalls, dass »das Weltkunstereignis documenta immer wieder selbst prominenter Gegenstand zahlreicher Debatten sowie Projektionsfläche widersprüchlicher Interessen« ist, wie es im Klappentext des Bandes Die Welten der documenta heißt, den Paul Buckermann bei Velbrück Wissenschaft herausgegeben hat. Grund genug für eine Rückschau, die das Velbrück Wissenschaft Magazin in Form eines dreiteiligen Postskriptums präsentiert: Den Anfang macht Herausgeber Paul Buckermann, es folgen Beiträge von Christine Magerski und David Roberts sowie von Cheryce von Xylander.

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Das Bühnenbild der Weimarer Republik im Rheinland

Die Zeit der Weimarer Republik wirkt sozial, politisch und kulturell bis heute nach. Das gilt auch für das Theater. Dieses hatte zwischen 1919 und 1933 völlig neue Impulse erfahren, die noch gegenwärtige Bühnenproduktionen prägen. Das gilt auch für das Bühnenbild. Dessen Entwicklung in der Weimarer Zeit hat Fida Soubaiti in ihrer im Verlag von Hase & Koehler erschienenen Studie »Das Bühnenbild der Weimarer Republik im Rheinland« erforscht. Für das Velbrück Magazin fasst sie einige Ergebnisse ihrer Arbeit zusammen.

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Tote Theoretiker. In der Scherbenwelt der Großtheorien

»Theoretiker sterben. Theorien ebenso. Selten geschieht beides gleichzeitig. Und doch gibt es eine Beziehung, eine seltsame Verbindung von Körper und Theorie«, schreibt Felix Keller, Autor der zweiteiligen Studie Anonymität und Gesellschaft (erschienen bei Velbrück Wissenschaft: Teil I (2021), Teil 2 (2022)), im Velbrück Magazin. In seinem Beitrag geht er der Krise – oder gar dem Ende? – soziologischer Großtheorien nach. Weiterlesen.

Velbrück Wissenschaft Podcast Folge 7 | »Philosophieren in der Diktatur« mit Sarhan Dhouib

Welche kritische Funktion hat die Philosophie in autoritär regierten Staaten? Welche Bedeutung hat erlittenes Unrecht für die Philosophie? Wie verhalten sich historische Erfahrung und die Erfahrung des Denkens zueinander? Diesen Fragen geht der Band Philosophieren in der Diktatur nach, den Sarhan Dhouib bei Velbrück Wissenschaft herausgegeben hat. Im VELBRÜCK WISSENSCHAFT PODCAST stellt er den Band vor. Weiterlesen.