Gelingende Nachbarschaft ist eine Grundbedingung gemeinschaftlichen Zusammenlebens. Dass sie verraten werden kann, zeigt gleichwohl der Blick in die Geschichtsbücher. Nach der Machtergreifung der Nationsozialisten erlebten die deutschen Juden seitens ihrer Mitbürger einen Bruch mit dem Prinzip der Nachbarschaftlichkeit, der sich bis heute jeder Vorstellungskraft entzieht. Als Folge dieser völligen »Nachbarlosigkeit« entstand der Staat Israel, der wiederum sich heute im anhaltenden Konflikt mit seinen Nachbarn befindet. Vor diesem Hintergrund fragt Burkhard Liebsch für das Velbrück Magazin, wie in Rekurs auf Martin Buber die Spielräumen der Nachbarschaft heute gedacht werden können, insbesondere in Israel/Palästina. WEITERLESEN
Schlagwort: Burkhard Liebsch
Europa im Zeichen der Gastlichkeit: Angefeindet von innen und außen
Was macht Europa eigentlich aus – seine gemeinsame Geschichte, seine Werte oder der Umgang mit Menschen, die von außen kommen? Burkhard Liebsch geht dieser spannenden Frage für das VELBRÜCK MAGAZIN nach und zeigt, warum Gastlichkeit der Schlüssel zum Verständnis Europas sein könnte. WEITERLESEN
Politische Welt und politische Theorie– im Zeichen der Gewalt
Die Gegenwart ist von einer Vielzahl von einschneidenden Ereignissen und Herausforderungen geprägt. Durch die weltweite Fluchtbewegungen zum Beispiel werden zahlreiche Menschen einer Verlassenheit, Weltlosigkeit und Ausgrenzung ausgesetzt. Welche Aufgabe hat das Politische in dieser von Gewalt geprägten Welt? Wie muss poltische Theorie folglich heute gedacht werden? Für das VELBRÜCK MAGAZIN geht Burkhard Liebsch diesen Fragen … Politische Welt und politische Theorie– im Zeichen der Gewalt weiterlesen
Wider eine gewisse europäische Selbstgerechtigkeit: Europa im Zeichen der Feindschaft
Wie muss Europa mit seiner von Feindschaft geprägten Geschichte umgehen, damit diese sich nicht wiederholt? Diese Frage stellt sich Burkhard Liebsch für das VELBRÜCK MAGAGZIN und hinterfragt das verbreitete Selbstverständnis Europas als erfolgreiches Friedens- und Werteprojekt. Er plädiert dafür, Europa nicht als abgeschlossene Erfolgsgeschichte zu begreifen, sondern als ein dauerhaft offenes Projekt, dessen Zukunft davon abhängt, wie mit der konfliktreichen Vergangenheit umgegangen wird. WEITERLESEN
