Die Evolution des Selbst

Was geschieht mit dem Ich im Übergang zur nächsten Gesellschaft? Für das VELBRÜCK MAGAZIN untersucht Christian Schuldt, wie sich die Identität nach der Hyperindividualisierung der Moderne in der Netzwerkgesellschaft des 21. Jahrhunderts verändert. In seinem Buch »Das nächste Ich. Identität in der Netzwerkgesellschaft« (2026, Velbrück Wissenschaft) vertieft der Autor diese Frage und zeigt, wie sich unser Selbstverständnis im 21. Jahrhundert grundlegend verschiebt: Das hyperindividualisierte, performative und erschöpfte Ego der Spätmoderne verliert an Geltung. An seine Stelle tritt ein Selbst, das Beziehung, Kontext und wechselseitige Abhängigkeit stärker betont. WEITERLESEN

Warum die neue rechte Bewegung nicht schwächer wird – und wie wir unseren Umgang mit ihr verändern müssen

Der aktuelle politische und gesellschaftliche Umgang mit der Neuen Rechten offenbart eine tiefe Hilflosigkeit. Wie kann ein besserer Umgang aussehen, der das Opfernarrativ nicht stärkt? Dieser Frage geht Johanna K. Fröhlich für das VELBRÜCK MAGAZIN nach und stellt drei konkrete Vorschläge vor. Um die theoretischen Grundlegungen dieser Vorschläge geht es in ihrem Buch »Die leidende Gemeinschaft des Volkes« (2025 bei Velbrück Wissenschaft erschienen). WEITERLESEN

Musikalische Zeit. Eine Skizze

Auch die Musik läuft in der Zeit ab. Das ist banal. Aber die Frage, wie dies geschieht, wie also die Musik mit der Zeit umgeht, wie sie sie gestaltet, ist weitaus weniger trivial. Ferdinand Zehentreiter geht ihr in seinem Beitrag für das Velbrück Magazin nach. Der Aufsatz stellt eine Skizze dar von Überlegungen, die in seinem Buch »Musikalische Zeit. Eine relativitätstheoretische Perspektive« (Velbrück Wissenschaft, 2025) eingehender entfaltet werden. WEITERLESEN.

Velbrück Wissenschaft Podcast Folge 11 | »Warum Antisemitismus?« mit Stefan Vennmann, Anne-Maika Krüger und Felix Kronau

Im Antisemitismus, verstanden als kollektives Wahnsystem oder als gemeinschaftlicher Regress, entledigt sich das Individuum seiner Subjektivität, gibt die Verantwortung für sein Handeln ab und erspart sich die Mühen der Selbstreflexion – so eine gängige These. Dass dies das Problem nur teilweise erfasst, zeigt der Band »Warum Antisemitismus?«. Denn durch Teilnahme an antisemitischen Praktiken versucht der Einzelne immer auch, neue Handlungsfähigkeit zu gewinnen und sich als politisches Subjekt hervorzubringen. Im VELBRÜCK WISSENSCHAFT PODCAST stellen die Herausgeber Stefan Vennmann, Anne-Maika Krüger und Felix Kronau – auch mit Blick auch die Entwicklungen im Zuge des gegenwärtigen Gaza-Krieges – ihren Band vor. WEITERLESEN