»Ludwig Wittgenstein hat die Probleme nicht gelöst, Josef Mitterer hat zumindest neue formuliert«

Der Kommunikationswissenschaftler und »Plagiatsjäger« Stefan Weber im Gespräch mit Jochen Zenthöfer, freier Mitarbeiter der F.A.Z., anlässlich des Erscheinens seines dritten Bands zum »Radikalen Lingualismus« bei Velbrück Wissenschaft. Für das VELBRÜCK MAGAZIN reflektiert er seine Arbeiten zum »Radikalen Lingualismus« und zum philosophischen Grundlagenproblem von Sprache und Wirklichkeit. WEITERLESEN

Die unhinterfragte Denkvoraussetzung Name vs. Ding in Platons »Kratylos«

Resultieren die Namen aus den Eigenschaften der Dinge oder werden die Namen im Sprachgebrauch als bloße Konventionen ohne ›Ding-Zusammenhang‹ entwickelt? Oder stimmt mal dieses, mal jenes? Wenn man Platon mit Josef Mitterer querliest, gelangt man zu einer Kritik der Voraussetzung des Dualismus von Namen und Dingen selbst – und zu einer Denkalternative. – Der folgende Text ist ein Auszug aus dem 2026 bei Velbrück Wissenschaft erscheinenden dritten Band zum Radikalen Lingualismus des österreichischen Kommunikationswissenschaftlers Stefan Weber. WEITERLESEN