»In welchem Style sollen wir bauen?« Diese 1828 vom deutschen Architekten Heinrich Hübsch aufgeworfene Frage stellt sich gegenwärtig unter Bedingungen, die eine rein auf die formale Gestaltung von Gebäuden und Räumen zielende Antwort nicht mehr zulassen. Es braucht andere Weisen, die Welt zu verstehen und zu gestalten. Gerhard Martin Burs legt in seinem neuen Buch (Die Ästhetik des Seins, Velbrück Wissenschaft 2026) einen mutigen Entwurf für eine neue Ästhetik vor, die vor allem der Architektur die Aufgabe anweist, den Menschen aus seiner Lage als bloßes Anhängsel der gegenwärtigen Welt zu befreien. Das VELBRÜCK MAGAZIN hat ihm einige Fragen gestellt. WEITERLESEN
